Vor mehr als 10 Jahren habe ich gemeinsam mit Alexander Ostleitner, Matthias Platzer und Michael Platzer die Firma knallgrau gegründet.
Blick in unser erstes Büro
Ich hätte damals nicht gedacht als "letzter" des Gründungsteams übrig zu bleiben. Mein damaliges Ziel war es in möglichst kurzer Zeit, möglichst reich zu werden und nie mehr arbeiten zu müssen - Ziele mit 22 eben. So gesehen bin ich gnadenlos gescheitert.
Glücklicherweise ändern sich Ziele im Leben - Heute empfinde ich es als großes Privileg an den medialen Entwicklungen in unserer Gesellschaft aktiv mitarbeiten zu dürfen. Aber nicht nur das - knallgrau ist ein sozialer Raum mit vielen Menschen die ich täglich in Ihrer persönlichen Entwicklung beobachten und begleiten darf.
Unser Team - eine Momentaufnahme
10 Jahre sind knapp ein Drittel meines Lebens. So lange steht dieses Unternehmen im Mittelpunkt meines Lebens und ich verbinde viele Gefühle mit meinem Unternehmen - Freude, Scheitern, Zweifel, Erfüllung, Ärger, Frustration, Begeisterung, Angst, Geborgenheit, Nähe, Überforderung, Stress, Sinn, Zuversicht, Mut, Bestätigung und tiefe Zufriedenheit. Und viele Gefühle mehr.
Mehr denn je bin ich davon überzeugt, dass wir in einer unglaublich spannenden Zeit leben in der wir aktiv gestalten können - jeder bei vi knallgrau tut das Tag für Tag. Der Wille zur Gestaltung hält uns zusammen und treibt uns an, treibt mich an.
Wir leben Social Media
Was mich in den kommenden 10 Jahren erwartet weiß ich nicht, genauso wie ich damals keine Ahnung hatte was aus knallgrau mal werden wird. Ich weiß nur ich bin dazu bereit, genauso wie damals, mein Herz in die Zukunft zu werfen und mit Freude anzunehmen was da kommen mag.
Unser aktuelles Team beim Feiern
Danke an alle Kunden, Partner, Freunde, MitarbeiterInnen und die liebgewonnenen KollegInnen bei Virtual Identity die mich, die uns, auf diesem Weg begleitet haben und weiterhin begleiten.
Unser dritter Tag in New York war nicht weniger dicht und intensiv wie die ersten beiden Tage! Wir starteten bei der ARF der Advertising Research Foundation, die vor 75 Jahren gegründet wurde und alle Teile der Wertschöpfungskette zu Ihren Kunden zählt: Marken, Werbeagenturen, Media Agenturen, Medien und Spezialdispziplinen der Agenturszene.
Horst Stipp ein Deutscher der eine Jahrzehntelange Karriere im US TV Business hinter sich hat brachte uns in knapp 30min die wichtigsten Media Trends der USA - die spannendsten aus meiner Sicht:
Fast pace of technology change and adoption.
Neue technische Möglichkeiten werden extrem rasch in der breiten Bevölkerung aufgenommen und integriert (DVR, iPad)
It`s the golden age of Media - for the Consumer.
Während die 80er des vergangenen Jahrhunderts das goldene Zeitalter der Medienunternehmen waren, regiert heute der Konsument.
Growing Importance of Target Groups.
Es gibt Formate die nicht in der breiten Masse erfolgreich sind (zB 30Rock), die aber in einem bestimmten Target Audience so durchschlagenden Erfolg haben, dass kein Weg an Ihnen vorbeiführt.
Horst schloß seine Ausführungen gang im Sinne deer ARF mitt deer Aussage: "If you can`t measure it, you can`t sell it"
Danach hatten wir die Chance Gian M. Fulgoni zuzuhören - Gian ist der Gründer von ComScore und er hat uns mit faszinierenden Daten erschlagen!
Zu 50% widmeten sich diese dem Thema eCommerce, die anderen 50% widmeten sich der Mediennutzung.
eCommerce is stable even during Recession
So hat zB eCommerce in der Wirtschaftskrise kaum gelitten - ganz im Gegensatz zu Retail in den selben Kategorien. Daher stehen Retailer wie BestBuy trotz großartiger Marketingkampagnen enorm unter Druck, weil sie im eCommerce schwach aufgestellt sind.
Buy @ Work
Spannend zu hören war auch, dass $ 142 Milliarden eCommerce Umsatz in 2010 in den USA ganze 48% am Arbeitsplatz gekauft wurden - In der Mittagspause Schuhe oder Bücher am PC bestellen? Die Zahlen bestätigen das und das muß Auswirkungen auf digitale Media Pläne haben!
Gian zeigte uns Daten die feststellen, dass Creative im Bereich Online Advertising 4mal so wichtig dafür ist den Abverkauf zu fördern wie der Media Plan.
Nielsen
Ein sehr spannender Besuch war der bei Nielsen, wo wir einen Termin mit Mainak Mazumdar / SVP Innovation hatten. Mainak war bei Google, bevor er bei Nielsen anheuerte. Sehr interessant war für mich nmincite ein Joint Venture von Nielsen und McKinsey!
Cultural differences demand to rethink measurement methodologies.
Mainak erzählte uns eine spannende Geschichte über das Konsumentenverhalten in zB Afrika - eine Frau die 20km mit dem Fahrrad nach Nairobi fährt, dort 3 Flaschen Shampoo kauft, nach hause fährt und das Shampoo in kleine Briefchen aufteilt und wieder verkauft.
Mit den gängigen Research Methoden würde Nielsen seinen Kunden wie P&G oder Unlieber hier falsche Interpretationen der erhobenen Daten liefern - ähnliches gilt für Indien, wo Unlever bis zu 80% seines Umsatzes in mobilen oder Micro-läden macht, die von Nielsen kaum erfasst werden können. Diese Fakten sind gewaltige Herausforderungen für Nielsen.
Die 3 Core Values die Nielsen treiben sind: simplicity + openness + integration
Basierend darauf erklärte uns Mainak das Modell der Structure of Innovation bei Nielsen:
- Partnerships - fail fast + rapid prototyping - Co-Location with clients - small teams (max 4-5) - refresh talent - innovation is local (context!) - Crowdsourcing / social - BPI (Business Process Improvement aka KVP) works
Besonders spannend fand ich die Idee, dass Nielsen im Bereich Innovation keine Projektteams hat die mehr als 4-5 MitarbeiterInnen haben und Projekte dauern max. 18 Monate.
Mainak brachte es auf den Punkt: - small teams innovate - large teams execute
VIZU - Make an informed Media buying decision.
Die letzte Station des Tages war bei VIZU einem VC finanzierten Startup im Bereich Online Advertising Measurement und Research.
Vizu beschäftigt sich mit der Frage des Brand Lift von Online Advertsiing - einem Faktor der vor lauter Performance Marketing Orientierung im Digitalbereich beinahe verloren geht. Brand Lift wird erreicht durch:
- reach the right people
- influence their opinion
Auch bei Vizu haben wir zum x-ten Mal gehört wie unsinnig die CTR (click through rate) als einzig gültige Währung im Online Advertising ist. Der Brand Lift wird bei Vizu sehr genau in Erhebungen zwischen Control Group / Exposed Group über eine Online Survey gemessen. Vizu erreicht hier stabile, statistisch relevante Ergebnisse und hat Response Rates von 5-10% (one question surveys!).
Die Variablen die Vizu betrachtet sind: Creative / Site Placement / Frequency.
Aktuell gehen nur 5% aller Brand advertising Dollars in Richtung Online und diesen Budget Shift können wir unterstützen indem wir den Brand Lift durch Online Brand Advertising messbar machen.
Am 2. Tag hatten wir Besuche bei MDC, Clickable, Google und Razorfish. Für mich persönlich war der Besuch bei MDC am interessantesten, daher fokussiere ich darauf:
MDC ist eine der spannendsten Advertising Holding Companies der neuen Form. MDCs bekannteste Tochter ist die Agentur Crispin Porter + Bogusky.
New Interpretation of an Advertising Holding
Werbeagenturen wurden als Unternehmen der Creative Industries gegründet - durch die globalen Networks sind viele davon heute financial vehicles die aus rein finanziellen Perspektiven geführt werden und von Ihren Töchtern 20% Profit einfordern.
MDC versucht hier anders zu agieren - die Holding hat zB ein strategic resources Team von 50 Personen die die Aufgabe haben alle Töchter zur vollen Entfaltung zu bringen. Die spannendsten Erkenntnisse zusammengefasst aus meiner Sicht:
You need Advertising - but the rest makes the profit
klassische Agenturen gewinnen und managen Kunden - alle anderen verdienen das Geld (stark verdichtet, wurde aber nicht verneint). Die Margen klassischer Agenturen sind extrem unter Druck. Bob erzählte von Kunden wo Etats von USD 200 Mio von Agenturen kostenlos gemanaged werden. Niemand kann sich diesem Druck entziehen und alle suchen neue Vergütungsmodelle. Doch in den Spezialdisziplinen, v.a. digital werden Margen von 40% und mehr verdient. Von 13 Akquisitionen von MDC in 2010 keine einzige war eine klassische Agentur!
Finding great Talent is the biggest challenge!
Schon heute sind 48% des gesamten Geschäfts der Holding digital Business. Für dieses Geschäft gibt es nicht genügend gut ausgebildete MitarbeiterInnen im Markt! Unter anderem deshalb gibt es das Boulder digital work Programm, initiiert von MDC.
The New Creation Team
Traditional war ein Kreation Team in der klassischen Werbung ein Texter und ein Art Director. Heute ist es ein Storytelling Guy + ein technical expert!
Danach hatten wir noch die Chance mit einer Tochter zu sprechen - mit kbs+p einer sehr erfolgreichen Agentur in New York. kbs+p hat "Do Things that matter" als Motto und um das zu unterstreichen haben Sie den kbs+p Fund entwickelt - ein Index, der die kummulierte Aktien Performance aller Kunden abbildet. Die Fieberkurve dieses Fonds erscheint jeden Tag auf dem Schirm eines jeden Mitarbeiters - jeder Mitarbeiter ist an diesem Fonds real beteiligt und es gibt jährlich Ausschüttungen basierend auf dem Erfolg. Hier bindet sich eine Agentur tatsächlich und kollektiv gelebt an den Erfolg den man mit und für den Kunden erreicht!
Ich fühle mich sehr an mein Auslandssemester an der GSM @ UCI erinnert - da gab es auch kein Durchatmen. Durch das Studenten / Professoren Verhältnis wurde man permanent gefordert. Ähnlich ist es mit Jerry Wind und unserer Gruppe! Der erste Tag war unglaublich dicht und das sind die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst:
1. Change your mental model!
Wir nehmen nicht die Realität wahr, sondern unser Gehirn bastelt das was wir als Realität wahrnehmen als Summe unserer Wahrnehmungen in Verbindung mit einem mentalen Modell (unsere Erfahrungen). Wenn wir in der Lage sind unser mentales Modell zu verändern, dann sind Entwicklungssprünge möglich.
Illustriert wurde dies an Roger Bannister und der 4min Mile - Vor Bannister dachte man, die Meile unter 4min zu laufen sei für den Menschen physisch nicht möglich. Nachdem es geschafft wurde, liefen in den kommenden 3 Jahren 16 Menschen die Meile unter 4 Minuten.
Was ist unser mental model für Marketing und Advertising?
2. ASPECTS Model Jonah Berger berichtete schlißelich: Im Kontext von WOM und viral seeding denken wir oftmals ausschließlich an die Multiplikatoren die es zu erreichen gilt.
Nicht zu vergessen ist dabei der Fokus auf den contagious content - sprich Content der aus sich heruas dazu geeignet ist sich zu verbreiten. Dazu hat Jonah sein ASPECTS Model entwickelt:
A: Advertises itself S: Social Currency P: Pracitcal Value E: Emotion C: Common Ground T: Triggered S: Stories
Je mehr Aspekte eines bestimmten Contents positiv beantwortet werden können desto höher die Chance auf Verbreitung.
Jerry sagte er sprach vor kurzem mit dem CMO von KRAFT dazu und der brachte es für sein Unternehmen auf den Punkt: "If they don't share it - we don't air it!"
3. The network orchestrator
Hier liegt ein wenig der heilige Gral aus meiner Sicht.
Die "Future of Advertising" wie wir sie täglich erleben ist hochkomplex und dynamisch und überfordert oftmals.
Im Zusammenspiel zwischen Kunde, Agentur, Media Agentur, Distributor / Medium, können wir bereits heute viele Möglichkeiten der exakten Zielgruppenansprache aufgrund von Disintegration und mangelnder Abstimmung nicht heben.
Die entscheidende Frage der Zukunft ist daher WER ist der Network Orchestrator in dieser Wertschöpfungskette und WIE revolutionieren wir das Modell vom creative brief bis hin zur Interaktion mit dem Kunden?
Damit konfrontiert war mein erster Gedanke Itay Talgam den ich vor Jahren in Paris auf der LeWeb zum Thema führen wie ein Dirigent gehört habe:
Die kommende Woche werden mein Kollege Michael Schmidt und ich viel Gelegenheit zum Lernen haben.
Wir sind für eine Woche in New York City im Rahmen einer Bildungsreise "Future of Advertising" veranstaltet von der Außenhandelsstelle NY der WKO. Die kommenden Tage werden sehr dicht sein, aber das Programm ist vielversprechend!
Wir werden von Montag bis Freitag von früh bis spät dichtes Programm haben und unter anderem Jonah Berger, Vertreter von Comcast (know ComCast Cares?), Henrique de Castro (Vice President Google Global Media, Mobile, Platforms), Andrea Harrison von Razorfish, Gian Fulgoni (Co-Founder von ComScore) und viele mehr treffen.
Präsentationen, Diskussionen, Gespräche und Insights.
Ich freue mich sehr auf die kommende Woche und kann es nicht erwarten neues zu Lernen.
Michael und ich werden versuchen zeitnah zu berichten - hier im Blog und via Twitter unter dem Hashtag #foa
Seit vergangenem Oktober 2009 haben wir die Chance uns mit dem spannenden Thema der Integration von 2 Unternehmen zu beschäftigen und ich persönlich habe schon sehr viel dabei gelernt.
Kürzlich gab es eine neue sehr schöne und erfreuliche Form der Integration von Virtual Identity und vi knallgrau: Seit 1. August verstärkt uns Alexander Johmann für die kommenden 12 Monate in Wien.
Alex sitzt mir gegenüber und die Zusammenarbeit mit Ihm macht großen Spaß - zu seinem Einstieg habe ich Ihm ein paar Fragen gestellt und er hat geantwortet:
Dieter: mit welchen Erwartungen kommst du nach Wien zu vi knallgrau?
Alex: Die Idee ist, neue/andere Arbeitsweisen als ich sie bisher erlebt habe kennen zu lernen Neues dazu zu lernen. Zudem denke ich, dass vi knallgrau neue Entwicklungen im Medium auf Grund der Strukturen und Größe schneller adaptieren kann als VI und das finde ich enorm spannend.
Dieter: was hat dich in der Beobachtung aus der Ferne bisher an der Arbeit von vi knallgrau fasziniert, bzw. interessiert?
Alex: Mich interessieren auf inhaltlicher Ebene v. a. die Projekte in den sozialen Medien, da mich dieser Bereich auch privat sehr interessiert. Fasziniert hat mich auch, wie viele kleine Projekte vi knallgrau effizient bewältigt.
Dieter: in welchem Bereich möchtest du besonders zur entwicklung der Organisation beitragen?
Alex: Beim Austausch, Zusammenführung und Weiterentwicklung von Vorgehensweisen und Prozessen zwischen den beiden Organisationen und beim Vermitteln von Austausch in Projekten zwischen den Standorten.
Dieter: was ist bisher dein "Lieblingsplatz" in Wien?
Alex: Das Office… ;) Nein - also außerhalb vom Büro find ich den Innenhof vom alten AKH super zu Essen/Trinken oder einfach auf der Wiese in der Sonne liegen.
Dieter: Danke u guten Start in die Woche.
Alex: Vielen Dank! Dir auch!
Ich freue mich darauf, wenn Alex bald mal von seinen ersten spannenden Projekten hier berichten wird.
Am 1. März 2010 veröffentlichte Werbeplanung.at die Ergebnisse einer Studie in der 153 Werbe- und Marketingentscheider in Österreich hinsichtlich der Zufriedenheit mit Ihren Dienstleistern befragt wurden.
Aus dieser Erhebung geht vi knallgrau als 4facher Kategoriesieger und als Gesamtsieger hervor - somit ausgezeichnet als beste Online Agentur Österreichs. Dieses Ergebnis ist ein großes Kompliment und motiviert sich auch in Zukunft jeden Tag für unsere Kunden verbessern zu wollen.
Folgende Kategorien wurden konkret abgefragt:
- Beratungskompetenz
- Umsetzung der Kommunikationsstrategie des Auftraggebers (Kategoriesieger)
- Technologische Kompetenz (Kategoriesieger)
- Kreativität (Kategoriesieger)
- Zuverlässigkeit und Termintreue (Kategoriesieger)
- Langfristig-strategisches Denken
- Preis-Leistungs-Verhältnis
Nach nunmehr 9 Jahren Aufbauarbeit ist dies eine wichtige Bestätigung unserer Arbeit von unseren Kunden.
Wir sehen tagtäglich die Möglichkeiten uns zu verbessern und zu lernen - wir freuen uns über jeden Kunden der diesen Weg mit uns gehen möchte.
An dieser Stelle auch Kompliment und ein großes Dankeschön an alle MitarbeiterInnen die für dieses Feedback operativ verantwortlich sind!
Es ist kurz vor Mitternacht und nach meinem Besuch beim gelungenen Mobilefuturetalk sitze ich im Büro weil es noch etwas wichtiges zu kommunizieren gibt.
Aus knallgrau wird ab sofort vi knallgrau.
Zu den Fakten: Mit Unterzeichnung der Verträge am 09.10.2009 hat sich die Virtual Identity AG mehrheitlich an der Knallgrau New Media Solutions GmbH beteiligt. Dieter Rappold und Matthias Platzer bleiben geschäftsführende Gesellschafter und Ralf Heller, Gründer und CEO von VI wird als dritter Geschäftsführer von knallgrau bestellt. Gemeinsam sind wir an 4 Standorten in Freiburg, München, Berlin und Wien, mit 100 MitarbeiterInnen und knapp EUR 10 Mio Honorarumsatz im Jahr 2009. Wir sind im Bereich Social Media die umsatzstärkste, erfahrenste und innovativste Agentur der DACH Region und wollen diese Position ausbauen.
Zu den Emotionen: VI habe ich in Person von Udo Möbes (Miteigentümer + Vorstand von VI) vor über 1,5 Jahren bei einem Seminar kennen gelernt, dass ich wegen und mit Sören Stamer besucht habe (Danke Sören!).
Ich war damals mit Udo sofort auf einer Wellenlänge, habe Wertschätzung und Respekt für Ihn empfunden. Knappe 10 Monate später sind wir uns wieder über den Weg gelaufen, haben uns mal verabredet, über unser Geschäft ausgetauscht.
Sehr rasch lernte ich dann Ralf persönlich kennen. Er verstärkte meinen positiven Eindruck von VI. Ich sprach hier mit zwei Unternehmern aus Leib und Seele die meine Vorstellungen von vitalen kundenorientierten Unternehmen teilten.
Wenig später saßen wir zu viert (Matthias, Udo, Ralf und ich) zusammen und entwickelten ein gemeinsames Bild wo der Markt hingeht, was wir erreichen wollen und was wir dazu tun müssen. Die nächsten Schritte waren unternehmerisch logisch - Die Portfolios beider Unternehmen ergänzen sich nahezu perfekt, wir sehen einen cultural fit, ich hatte immer den Eindruck von Austausch auf Augenhöhe und dem großen Interesse voneinander zu lernen. Doch nicht allein die Logik siegte, es war auch eine Entscheidung mit gutem Bauchgefühl - eine aus vollem Herzen.
Der Prozeß die Mehrheit an dem Unternehmen zu verkaufen das man vor über 8,5 Jahren mitgegründet hat ist kein einfacher, weil komplexer. Wir haben das zum ersten Mal gemacht ;-) Vier arbeitsintensive und harte Monate liegen hinter uns, eine hoffnungsvolle und inspirierende Zukunft liegt vor uns.
Persönlich begeistert hat mich die Konstruktivität, der Pragmatismus und dann doch wieder die Nähe und die Emotionen in dem ganzen Prozeß - diese Erfahrung war großartig, die möchte ich nicht missen.
Schon sehr früh haben wir auch unser Steuerungsteam, vertreten durch Bernhard Pfaffeneder, Kristina Mittendorfer und Ronald Malis eingeweiht. Ich habe von Ihrer Seite Untersützung, wertvollen Input und starken Zusammenhalt erfahren. Ein unschätzbarer Wert in einem solchen Prozeß.
Vor 10 Tagen haben wir alle unsere MitarbeiterInnen informiert, vor 2 Tagen unsere Kunden. Bislang war von allen Seiten das Feedback großartig. Ich erhielt Glückwünsche, erfuhr Neugier und Interesse und viele wertvolle Perspektiven für unseren weiteren Weg.
In den kommenden Tagen wird es noch einiges an Kommunikation dazu geben und in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren werden wir unter Beweis stellen müssen ob wir unseren eigenen hohen Anforderungen und gesteckten Zielen gerecht werden.
Gemeinsam mit meinen KollegInnen und gemeinsam mit unserem neuen Partner Virtual Identity freue ich mich sehr auf diese Herausforderung!
Interactive marketing will near $55 billion and represent 21% of all marketing spend in 2014 as marketers shift dollars away from traditional media and toward search marketing, display advertising, email marketing, social media, and mobile marketing. This cannibalization of traditional media will bring about a decline in overall advertising budgets, death to obsolete agencies, a publisher awakening, and a new identity for Yahoo!.
Für 2014 wird der Anteil von Interactive also bei 21% der gesamten Werbegelder liegen. SEM wird sich zwar in der Wachstumskurve verflachen, aber den Löwenanteil ausmachen. Die größte jährliche Wachstumsrate wird dem Bereich Social Media Marketing mit 34% Wachstum pro Jahr zugetraut.
Insgesamt werden die Werbebudgets aber sinken, denn durch den advertising shift, die Re-Allokation der Ressourcen in besser messbare, treffsicherer Kanäle, können die selben Ziele mit geringerem Mitteleinsatz erreicht werden.
Was passiert mit den frei werdenden Mitteln? Auch in diesem Punkt teile ich die Einschätzung von Forrester:
[...] marketers will allocate unused advertising dollars into investments like innovation, research, customer service, customer experiences, and marketing-specific technology and IT staff, in order to further marketing's strategic influence within their companies.
Was bedeutet das für den D/A/CH Raum?
Wir haben viel aufzuholen! Eine zeitliche Verschiebung von 2-3 Jahren war in der Vergangenheit üblich, wegen der späteren Durchdringung im Endkundenbereich.
Eventuell ist diese vor allem im Bereich von Social Media Marketing nicht angebracht, weil sich Plattformen wir Facebook, Youtube & Co auch in D/A/CH schon stark etabliert haben.
Wenn Österreich also 2008 rund 3% seiner Werbebudgets Online investiert hat, dann sind die Marketingverantwortlichen dieses Landes um gute 10% unterinvestiert. Stellt sich die Frage wie lange man sich diese betriebswirtschaftliche Effizienzlücke leisten wird können?
Ich hatte die Gelegenheit gestern Ihren Vortrag im Rahmen der Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Zeitungen zu hören.
Ich war begeistert von Ihren Ausführungen und Ideen, die Sie im Rahmen dieser Präsentation vorgestellt haben.
Auch das Wirtschaftsmagazin Format hat in seiner jüngsten Ausgabe über die Veranstaltung, als auch die Einschätzung von Staatssekretär Dr. Ostermayer berichtet:
Die faktische Entwicklung des Anzeigenvolumens in den USA wird auch uns betreffen - umso mehr, als bis dato Print im österreichischen Werbemarkt im internationalen Vergleich überrepräsentiert ist.
Das Beispiel der classifieds/Kleinanzeigen, zeigt auch, dass nicht immer "mir jemand etwas wegnimmt" - es gibt auch Produktivitätsgewinne und damit verbundene Marktveränderungen:
Man muß auch eines festhalten - klassische Printmedien, haben in den vergangenen 30-40 Jahren mit teilweise 2stelligen Kapitalrenditen hervorragend verdient. Es liegt an Ihnen jetzt zu investieren um auch für die Zukunft eine nachhaltige (Über-)Lebensgrundlage zu schaffen.
Der Weg dazu führt ausschließlich über Innovation wie folgende Beispiele zeigen:
Am Ende des Tages kann der Weg zu mehr Kreativität in den Medienunternehmen und Verlagen nur über Investitionen in die Ausbildung der MitarbeiterInnen führen!
Dann sehe auch ich gute Chancen, wie der österreichische Printmarkt erfolgreich integriert mit seinen Online Angeboten nachhaltig erfolgreich bleiben wird.
Am Abend war ich zum traditionellen VÖZ Heurigen eingeladen - ein wenig staunend. Denn ich wußte nicht, dass sich dort vom Bundespräsidenten abwärts die gesamte Politprominenz des Landes einfindet. Auch anzutreffen waren unsere Kunden wie die APA vertreten durch Peter Kropsch und Radio Arabella durch Wolfgang Struber und sein Team.
[sukoda (Gast) - 12.01.] Great Kirche
Thanks for the nice topic.It increase my Knowledge
computer notes
[Alexander Stocker (Gast) - 27.12.] NFC & Social Media
..dazu beschäftigen wir uns auch aus Sicht der Forschung bei Joanneum Research in Graz:
http://www.alexanderstocker.at/2011/10/social-media-nfc-rfid-und-interaktive.html
Macht ...