| Wie kann Recruiting im Social Web funktionieren?
Ein chronologischer Lebenslauf, ein Motivationsschreiben, ein nettes Foto und dann abwarten. Im Social Web zeigt sich immer deutlicher, dass Jobsuche auch anders geht. Jobs werden in kurzen Postings via Facebook, Twitter und co. ausgeschrieben und genau so kurz und knackig beantwortet. Unternehmen und Jobsuchende wachsen näher zusammen, finden und vernetzen sich. Diesen Trend belegen aktuelle Zahlen aus den USA.

Abseits der Theorie und Statistik, wird in der Praxis das Social Web meist nur passiv fürs Recruiting genutzt. Konkreter: Unternehmen recherchieren Party-Fotos, Alkoholexzesse und kommunikative Fehltritte im Online-Leben ihrer Bewerber. Klar ist jedoch Unternehmen müssen sich aktiv in Social Networks engagieren, um das Potenzial des „Social Recruitings“ auszuschöpfen. Sie müssen das Social Web ernst nehmen. Jobsuchende tun das schon seit langem.
Zunächst gilt es Dialog über das Unternehmen anzuregen und zu motivieren.
Jobausschreibungen dürfen, egal in welcher Community, auf keinen Fall zu sehr ins Detail gehen. Teaser, die Lust auf den zu bewerbenden Job machen, werden gepostet, Bewerbungsbedingungen und Modalitäten werden verlinkt. Darauf muss der Dialog mit Interessenten oder Bewerbern folgen. So bekommt man schon vor einem persönlichen Bewerbungsgespräch ein umfassendes Bild von potenziellen neuen Mitarbeitern.
In der Regel zeigt sich spätestens bei genauerer Recherche, welche Personal Brands zur eigenen Corporate Brand passen. Wichtig ist, dass man als Unternehmen zum einen nie das Auge für einzigartige und kreative Ideen verliert und zum anderen stets den direkten Kontakt zu seinen Bewerbern hält.
|