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knallgrau aktuell

Raum und Zeit [10. Aug, 10:00]
Was wir zum Arbeiten brauchen sind Kunden, Ideen, Zeit und Raum. Im Juni haben wir letzteren neu bezogen.

Wir sind mittlerweile 52 bei vi knallgrau in Wien. Und wir verbringen mehr Zeit im Büro als Zuhause, mehr Zeit mit KollegInnen als mit unseren Freundinnen, Partnern, Kindern. Wir denken hier, programmieren, bauen Präsentationen, designen und lesen Briefings. Wir schreiben Konzepte, verwerfen sie und machen neue, bessere. Unser Büro ist ein Raum für Erfindungen, Gespräche und sozialen Kontakt.

Genau deshalb genießen wir, wie schön es anzusehen ist, wie flexibel wir es nutzen können und sehr vieles mehr:

„Aaaalso, ich find's hier viiiiel heller, schöner und toller ;) die Räume sind hoch = toll, die Fenster sind groß = toll, das Licht ist toll = toll ... Fazit = toll!“

„Stylisches Büro, viel Platz, schöne Klos, man sieht sich wieder öfter (die anderen Teams), angenehme Atmosphäre u.v.m.“

„ich mag das neue büro, weil ich so mit allen meinen freunden in einem raum sitzen kann. die meetingräume sind viel toller. nahezu alle können gleichzeitig essen. mit der küche sind auch die notwendigen mengen bewältigbar. ich mag auch, dass es nicht zu fancy und hipp ist, sondern unserem charakter raum lässt.“


Office-Lounge
Sitzen, lümmeln, stehen, knozen oder in einer der Telefonzellen abtauchen.
Geht alles.


„mehr platz, weniger hektik, mehr ruhe, schönere meetingräume, moderneres aussehen, bessere öffi-anbindung, ...“

„Brauch nur 15 statt 30 min ins Büro. Dit find ich sehr leinwand, wa?“

„Es gibt den größten Biomarkt Wiens um die Ecke ;) #dinkelparadies Und die Anbindung ist super. Und der viele Platz. Und die Sitzsäcke. Und die neue Küche. Und die Kloschilder (!). Uuund ...“

„no more 13a! ich mag den großen raum und ich find, dass der lärm sich gut verteilt (weil großer raum, ha!). die küche ist auch prima und die lounge möglichkeiten auch.“


Office-Bar
Alles in Einem: Unser Loft ist auch unser Restaurant für mittags.

„Ich mags, weil mehr Platz (mein pers. Bereich + insgesamt), heller, offener, hübscher, repräsentativer, die Küche ist nicht mehr gleich beim Eingang und die Kunden sehen nicht sofort unseren Mist ;), der zusätzliche Geschirrspüler ist super, der Kopierer ist jetzt gefühlt näher, usw. Aja, und natürlich der Flaterate-SB-Autostaubsauger im Hof. Wer hat sowas schon! ;)“

„Wir sitzen ja jetzt in Kundenteams anstatt aufgeteilt in Kompetenzen. Die Consumer Brand Teams, die Retail Brand Teams und die Developer sitzen zwar in Grüppchen aber leben friedlich in einem Raum ohne Türen. Ich glaub das is ziemlich befruchtend für uns alle!“

„Mehr Platz am Schreib- und Esstisch, großzügigere Meetingräume, getrennte Toiletten, mehr eigenen Stauraum... und das WLAN funktionert (bisher) immer auf Anhieb!“

„Neues Büro: perfekte Lage zum Bahnhof. Musste auch mal gesagt werden :)“

„Weil ich offen gestaltete Büros mag. Da ist man irgendwie zusammener!“


Office-Ruheraum
Auch das kann unser neues Büro: Raum zum Rückzug geben.


Dieter Rappold im Interview zum neuen Büro

Von Seifenfabrikantinnen, einem Open Space und der Zurückgezogenheit in Telefonzellen

Was ist die Geschichte des Hauses?

„Soweit ich weiß ist das eine ehemalige Seifenfabrik aus dem 19. Jahrhundert, wo viele fleißige Frauen Seifen produziert haben. Das Objekt war bei meiner ersten Besichtigung leer und dieser weite, offene Raum hat mich angesprochen. Das war so ein Raum, der das Gefühl geweckt hat, dass er nur darauf wartet, mit spannenden Dingen gefüllt zu werden. Es war einladend.“

Wie beschreibst du Kunden, die noch nie hier waren, das Büro?

„Unser Büro ist ein großer Open Space und ist trotzdem eine Kombination aus Orten, wo man sich zurückziehen kann, um für sich konzentriert zu arbeiten – gleichzeitig aber auch jederzeit in Kontakt treten kann. Weil: Das In-Kontakt-treten und das Sich-Austauschen ist Dreh- und Angelpunkt unserer Arbeit für unsere Kunden.“

Was ist dein Lieblingsort im neuen Büro?

„Ich hab mehrere Lieblingsorte! Mein Arbeitsplatz ist einer meiner Lieblingsorte, ich sitz da gerne im Eck, mitten im Großraum und nehm Witterung auf, wie momentan die Stimmung im Raum ist. Ich hab sehr gerne unseren großzügigen Essplatz: Die lange Tafel. Nicht nur wenn da viele Leute sitzen, auch wenn da niemand sitzt. Die Perspektive der langen Tische find ich sehr schön. Ich mag die Kaffeebar, ich mag auch die Intimität und Zurückgezogenheit der Telefonzellen, ich mag unseren Empfang vorne. Und die große freie Fläche in der Mitte, die find ich cool.“

Wie lange wurde renoviert?

„Länger als geplant! In Summe waren das vier, fünf Monate. Ich hatte bei der Planung Unterstützung von zwei Architektinnen (Bernadette Krejs & Julie Moes) und einem Bauherren (Robin Jax), um meine Wünsche und Vorstellungen für einen Arbeitsraum von heute und morgen in eine Form zu bringen, die dann auch umsetzbar ist. Auch die Inspiration unserer bestehenden Standorte in München und Freiburg sowie der Austausch mit Ralf Heller, dem CEO von Virtual Identity, waren wertvoll für die Entwicklung des Büros.“

Wie lange bleiben wir da?

„Ha! Nachdem so ein Umzug immer eine Action ist hoffentlich lange, lange, lange, lange. Aber ich weiß es nicht! In unserem letzten Büro waren wir sieben Jahre, im Büro davor fünf Jahre. Mal sehen, wie lange wir in diesem hier sind!“


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